Schwarz-weiß Fotografie zahlreicher Besucher während der Ausstellung Was bleibt im Kunstquartier Bethanien Berlin.

Was bleibt – Ein Rückblick auf die Tage im Bethanien

Abschlussausstellung der Ostkreuzschule - Seminar Ina Schoenenburg

Die Gruppenausstellung im Kunstquartier Bethanien ist vorüber, doch die Eindrücke der vergangenen Tage wirken nach. Es war eine intensive Erfahrung, meine Arbeit 92c in diesem Rahmen zu präsentieren und zu erleben, wie unmittelbar die Geschichte über den Verlust von Heimat die Besucher berührt hat.

Ein Moment von besonderem Gewicht

Die Resonanz auf die Serie war von einer Tiefe geprägt, die mich in meiner dokumentarischen Arbeit bestärkt. Ein Moment war dabei von besonderer Bedeutung: Die Familie, die ich über Monate begleiten durfte, war selbst vor Ort. Zu erleben, wie emotional überwältigt und tief gerührt sie auf die fotografische Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte reagierten und der Dank war für mich die wichtigste Bestätigung.
Es ist dieser Augenblick, in dem Fotografie über das rein Dokumentarische hinausgeht und eine Brücke aus Respekt und Empathie schlägt.

Ein Rückblick für alle, die nicht vor Ort sein konnten

Die Tage in Berlin-Kreuzberg waren intensiv und geprägt von vielen Begegnungen. Für alle, die es nicht persönlich in die Ausstellung geschafft haben, teile ich hier einige Impressionen und Reflexionen. Fotografie entfaltet ihre Kraft dort, wo sie Räume für Gespräche öffnet, die sonst verschlossenen bleiben. Die zahlreichen Dialoge vor Ort sowie die wertvollen Reaktionen der Besucher haben gezeigt, wie aktuell das Thema der Identität und des Bleibens ist.

Dank für den Austausch

Mein Dank gilt den Kollegen der Ostkreuzschule und all jenen, die diese Ausstellung durch ihre Anwesenheit sowie ihr ehrliches Interesse bereichert haben. Diese Tage im Bethanien waren ein wichtiger Meilenstein, der den Kern meiner Arbeit – Haltung, Charakter und die Wahrung von Würde inmitten von Umbruch und Abschied – erneut bestätigt hat.

Fortführung der Ausstellung & Anfragen

Die Ausstellung im Bethanien war ein wichtiger Auftakt. Da die Resonanz gezeigt hat, wie sehr die Thematik des Umbruchs in der Lausitz Menschen bewegt, möchte ich 92c sowie die gesamte Serie über diese Region gerne in weiteren Räumen und Kontexten zeigen. Ich freue mich über Anfragen und Gespräche mit Kuratoren oder Institutionen, die Interesse an einer Fortführung dieses Diskurses haben.

Editorialfotografie
Weitere redaktionelle Arbeiten, Reportagen und fotografische Serien finden Sie hier:
zur Editorialfotografie

Notizen & freie Arbeiten
Weitere Beobachtungen, Projekte und Gedanken zur Fotografie:
zu meinen Notizen →

Schwarz-weiß Fotografie zahlreicher Besucher während der Ausstellung Was bleibt im Kunstquartier Bethanien Berlin.
Danksagung an Dozentin Ina Schoenenburg
Ein Gast der Ausstellung vertieft in die Betrachtung der Fotografien über den Heimatverlust in der Lausitz.
Werk aus der Serie 92c
Zwei Besucher vor dem Schriftzug Was bleibt im Eingangsbereich des Kunstquartiers Bethanien Berlin.
Nahaufnahme zusammengerollter Ausstellungsplakate der Serie 92c von Fotograf Sascha Hoecker.
Besucherin, die ie Ausstellung Was bleibt wirken lässt
Ausstellungsraum der ausstellung Was bleibt der Ostkreuzschule im Bethanien mit den Werken von Sascha Hoecker
fluechtige Impression der Ausstellung was bleibt
Ein großformatiges Werk der Serie 92c an einer Galerie-Wand, auf die das Licht eines Rundbogenfensters fällt.
Rückenansicht eines Besuchers, der die Porträts der Dokumentarserie 92c von Sascha Hoecker im Bethanien betrachtet.
Blick durch eine Tür auf ein großformatiges Landschaftsbild der Serie 92c über den Umbruch in der Lausitz.
Werk aus der Serie 92c
Werk aus der Serie 92c
Fotograf Sascha Hoecker nachdem er die Bider für die Ausstellung aufgehangen hat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen