Nikon AF-S 20 mm 1:1,8 G ED und der NaBu

Das Nikon 20mm 1.8 G ED und der NaBu

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Das Nikon 20mm 1.8 G ED und der NaBu

Wie passt das Nikon 20mm 1.8 G ED und der NaBu zusammen?

 

 

Seit meiner Reise durch die Schweiz, Italien und Österreich sind nun wieder ein paar Wochen vergangen. An dem Wochenende, an dem ich den ersten Workshop in der Lausitz realisierte, saß ich auf der Terrasse vor der Blockhütte im Camp und genoß die Atmosphäre. Es war schnell klar, endlich Zeit ohne Verpflichtungen dort zu verbringen. Ich plante das letzte Wochenende im April dafür ein. Im Gepäck hatte ich ein Nikon 20mm 1.8 und meine Nikon D750. Dort angekommen schaute ich nach der vom Tagebau veränderten Landschaft. Brachial! Unfassbar!

Im Anschluss fuhr ich zum ausgemachten Treffpunkt mit Karsten, einem Naturführer und Fotografen aus der Lausitz und Jupp, einem seiner Weggefährten.

Wir befanden uns in einer der zahlreichen Teichlandschaften. Karsten testete seine Naturfotografenausrüstung und ich ging ein paar Meter des Weges. Soweit, dass ich keine Menschenstimmen mehr hörte. Nur noch die Sing- und Wasservögel, den Wind und das Rauschen der Blätter. Den Rucksack abgesetzt und angelehnt sitzend am Baum, schaute ich in die Landschaft. Ein unglaubliches Gefühl der Ruhe stellte sich ein. Aber auch das Gefühl des Entdeckers und Abenteurers. Was sind das für Vögel? Welche Pflanzen? Ah da ist Jupp, Ornithologe und Nabu organiserter Naturfreund. Er lief ein wenig abseits, um Ruhe zur Vögelbeobachtung zu finden. Ein guter Moment diesen hessischen Kautz zu interviewen.

Meist entstehen meine Bilder in dem ich meine Neugierde stille. Ich muss dazu sagen, Jupp und ich begegneten uns nicht zum ersten Mal. Deshalb war es einfacher Fragen zu stellen. “Jupp wie bist Du zur Vogelbeobachtung gekommen”? “Warum gibt es weniger Blaukehlchen als Sperlinge oder Maisen”? “Was ist das dort für ein Greifvogel”? “Milan, Bussard oder Seeadler”? “Ah schau mal Jupp, dort startet der Storch”?! “Sascha, das ist ein Graureier”, babbelte Jupp in seiner unnachahmlichen hessischen Art und feichste sich eins. “Sascha, da schau ein Seeadler über der Waldkante”, unterbrach er die Frage, was das für ein Geräusch dort im Schilf sei. “Wo Jupp”? “Er ist weg Sascha”!

Schnell begann ich zu begreifen, was in mir passierte. Vergessen der Stress der Wochen, der unzufriedene Kunde oder die eine oder andere Querele in mir. Ich war mitten in der Natur, verrückt oder? Vor ein paar Monaten war Flachland noch eher langweilig. Das sehe ich Gott sei dank heute anders. Das Geräusch im Schilf war im übrigen eine Rohrdommel. 

Ich mag ein Fernglas, ein Vogel- und Pflanzenbestimmungsbuch, Vogelstimmen-Cd´s um meine Neugierde danach zu stillen und mir dieses Gefühl der Minuten mit Jupp in den Alltag zu holen.

Die Möglichkeiten des Beobachtens der Natur, sich selbst komplettieren. Genau wie meine Fotoausrüstung. Deshalb habe ich mir ein Nikon 20mm 1.8 angeschafft. Neben dem 85mm 1.8, dem 50mm 1.4, dem 35mm 1.8, ist das 20mm 1.8 eine sinnvolle Ergänzung. Ich kann es sicher gut in der Hochzeits- und Landschaftsfotografie einsetzen, dachte ich mir. Aber vor allem bei meinen Reportagen. Grundvoraussetzung ist natürlich die Bereitschaft sich ein wenig zu bewegen.

Nach den Enttäuschungen des neuen Sigma 24er 1.4 und dem gerade getesteten Sigma 35 1.4, nun dieses Objektiv. Ich hatte noch keine Weitwinkelfestbrennweite mit diesen Eigenschaften. Angefangen von dem geringen Gewicht, der Wetterfestigkeit, dem Preis, der Abbildungsqualität sowie der Farbwiedergabe. Das Objektiv ist an der in Preis-/ Leistung derzeit unangefochtenen Nikon D750 ein Brett. Und zwar bei jedem Bild!

Für mich auch wichtig, wie kann eine Linse mit Rauschen der Kamera umgehen. Nikon hat es geschafft, das Korn analog anmuten zu lassen. Bei dieser Kombination sind aber Bilder mit iso 6400, 12800 oder 25600 keine Offenbarung. Vergeblich suche ich immer wieder störendes rauschen. Ein Grund dafür sind sicher die 24 Megapixel der Nikon D750, die mir obwohl ich Besitzer einer Nikon D810 bin, je nach Einsatzbereich, absolut reichen.

Wenn sich Dinge im Leben fügen, wie in dem Fall die Ausrüstung, oder ein paar Meter mit Jupp zu gehen, um herauszufinden, welche Dinge wirklich wichtig sind, mag ich das sehr. Das Fernglas und das Bestimmungsbuch habe ich in den nächsten Tagen bei mir. Als Südberliner habe ich es nicht weit in die Natur und meine Familie hat richtig Bock darauf. Wenn nicht, hätte ich sie versucht zu überzeugen! Gute Voraussetzungen für neue Wege und Abenteuer.

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“. (Henry Ford)

Nikon 20mm 1.8 G ED & lichtistalles Nabu OrnithologeNikon 20mm 1.8 G ED & lichtistalles Wiese mit Hochstand Nikon 20mm 1.8 G ED & lichtistalles Baumkronen Nikon 20mm 1.8 G ED & lichtistalles Teichlandschaft Nikon 20mm 1.8 G ED & lichtistalles Ornithologe im Gegenlicht Nikon 20mm 1.8 G ED & lichtistalles Landschaft Sonnenuntergang Nikon 20mm 1.8 G ED & lichtistalles Naturbeobachter Nikon 20mm 1.8 G ED & lichtistalles Nikon 20mm 1.8 G ED & lichtistalles Armeise Nikon 20mm 1.8 G ED & lichtistalles Hornveilchen

 

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